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Reisebericht Amazonas - Abenteuer im Regenwald mit der Dorinha

Wir bei Eisexpeditionen.de freuen uns immer über Rückmeldungen und Reiseberichte unserer Gäste nach ihrer Rückkehr, die wir dann auch gerne hier in unserem Blog veröffentlichen. Burkhard und Doris K. sandten uns bereits ihren dritten Erfahrungsbericht – diesmal führte sie ihre Reise in eine völlig andere Welt: den Amazonas. Im Mai 2024 ging es gemeinsam mit dem Hagenbeck Förderverein auf ein außergewöhnliches Abenteuer an Bord der MS Dorinha. Lesen Sie, was die beiden im Herzen des brasilianischen Regenwaldes erlebt haben – von schwimmenden Delfinen über Begegnungen mit indigenen Völkern bis zu unvergesslichen Tierbeobachtungen im Dickicht des Urwalds.

Mit Eisexpeditionen.de an den Amazonas

Über ein Jahr ist es her, dass wir mit dem Hagenbeck Förderverein einen winzigen Einblick in die Landschaft des Amazonas bekommen haben. Die Eindrücke wirken noch so, als ob wir gestern dort waren. Begonnen hat das Erlebnis mit einem Anruf von Kristina Hillemann (Eisexpeditionen.de), „es sind noch Plätze für eine Reise zum Amazonas mit dem Förderverein des Tierparks Hagenbeck frei - wollt Ihr?“ Wir waren sofort Feuer und Flamme und habe sogar spontan noch Freunde zur Mitfahrt begeistert. Im Mai 2024 ging es dann los. Uns erwarteten Temperaturen von über 30 Grad, eine Luftfeuchtigkeit von knapp unter 100% und Insekten, die wir nicht kannten. Auch die Fotoausrüstung musste speziell für diese hohe Feuchtigkeit überdacht werden.

Auf einem Kernlerntreffen im Tierpark Hagenbeck trafen wir viele der Mitreisenden. Als Reisethema stand für uns alle, das „Kennenlernen der Fauna, Flora und der dort lebenden Menschen“ fest. Am 27.Mai 2024 ging es von Hamburg über Frankfurt, wo wir den Rest der Gruppe einluden, in 15 Stunden nach Manaus, der Hauptstadt des größten brasilianischen Bundesstaates Amazonas.

Manaus seine Menschen und das Leben der großen Stadt

Nach einem großartigen abwechslungsreichen Frühstück im Hotel starten wir mit einem Besuch von Manaus bis wir unser Schiff, die DORINHA, besteigen konnten. Manaus liegt an der Mündung des Rio Negro, der in den Amazonas fliest. Fasziniert beobachteten wir das Treiben in und um die Markthalle in der Nähe des Hafens. Wir bestaunten Früchte, die es bei uns viel kleiner zu kaufen gibt. Mit Leichtigkeit wurden verschiedenste einheimische Fische filetiert und feilgeboten. Die Verkäufer freuten sich über unsere Neugier.

Uns umgaben ein reges Treibe in herzlicher Freundlichkeit. Fotografieren war kein Problem. Man freute sich und zwinkerten uns zu. Wir bummelten durch die Stadt, bis wir das opulente Opernhaus besuchen konnten. Die Stadt zeigte sich uns mit typischem unruhigem, brasilianischem Flair. Uns begegneten einfache und stolze Menschen.

Die Neugier stieg, denn wir begaben uns in Richtung zu unserem Schiff und passierten letztlich einen unscheinbaren Industriehafen. Da warte sie auf uns, die „Dorinha“. In Windeseile brachte die Crew die Koffer an Bord und zu guter Letzt bestiegen wir das erste Mal die wendigen kleinen grünen Kanus, um auf das Schiff zu kommen. Freundliche Gesichter strahlten uns entgegen. Wir fühlen uns spontan in die kleine Dorinha-Familie aufgenommen.

Unser Schiff - Die MS DORINHA

Die MS DORINHA wurde im Amazonasgebiet aus Regenwaldholz für Expeditionskreuzfahrten gebaut, bietet 22 Passagieren mit besonderem Komfort Platz Alles ist liebevoll gestaltet und doch auf das Wesentliche beschränkt. Wegen ihrer wendigen kleinen Bauform kann die „Dorinha“ in die entlegensten Gebiete des Regenwaldes vordringen. Die 8-sitzigen grünen Holzkanus mit Außenborder eignen sich super für die kleinen Wasserwege und gleiten leicht durch die Unwegsamkeit des Urwaldes.

Herzlich begrüßten uns Mo, Samuel und die 7-köpfige Schiffscrew, die uns die nächsten Tage rund um die Uhr verwöhnen und begleiten werden. Mo wird mit seinen 81 Jahre die gesamte Reise dabei sein. Für unseres leibliches Wohl sorgten drei immer freundlich strahlende Frauen. Es wird eine Reise wie in einer großen Familie mit vielen Höhepunkten. Mo und Samuel, seine rechte Hand und gleichzeitig der Fachmann für die Tier- und Pflanzenwelt des Amazonas, kennen sich sehr gut aus und werden uns ihre Heimat in allen Facetten nahebringen. Mit den einfachen ursprünglichen Booten, die von Kennern der Natur gesteuert werden, entdecken wir den Amazonas.

Unsere kleine Kabine hatte ein Doppelstockbett, unten 1,20 und oben 1 m breit. Unten reichte für uns und so haben wir oben zusätzlichen Platz für unsere Sachen. Kleinigkeiten werden in einem kleinen Schrank verstaut. Die meiste Wäsche haben wir in Zip-Tüten gepackt, so blieben sie die ganze Zeit trotz der hohen Luftfeuchtigkeit trocken. Sogar ein mobiles Klimagerät gibt es. Das Bad war klein und es gab nur ein Wasserhahn am Waschbecken und einen an der Dusche. Wir erinnerten uns sofort an unsere Campingzeit, Wohlfühlen auf engem Raum umgeben von schier unendlicher Natur.

Abschied von Manaus und erste Ausfahrt in den Urwald

Jetzt hieß es für längere Zeit von Manaus Abschied zu nehmen. Wir starteten und suchten für den Abend einen ruhigen Ankerplatz. Vor dem Abendessen ging es in die Kanus zur ersten Ausfahrt in den Urwald, wo uns die ersten Tiere empfingen.

Der Spruch, „der frühe Vogel fängt den Wurm“ prägte die gesamte Reise. Die Tage waren meist in 3 Teile geteilt. Mit dem Erwachen der Natur und einem Kaffee im Bauch starteten wir mit einer Kanutour in den Tag. Nach etwa 2 Stunden gab es ein großartiges Frühstück und Ausflug zwei folgte vor dem schmackhaften Mittagessen. Mittags wurde es sehr warm, so dass auch die Tiere im Dickicht des Regenwaldes Schutz suchten. Wir nutzen die Zeit für ein Nickerchen oder zum Lesen. Bis zum Dunkelwerden erkundeten wir weiter die unendliche Gegend und versuchten so viele verschiedene Tiere wie nur möglich zu sehen.

Der Amazonas zeigt sich mit seiner Einzigartigkeit

Wie jeden Morgen wurden wir an diesem schönen Tag mit dem bekannten Lied aus der Oper "La Traviata" von Giuseppe Verdi "Brindisi" (das Trinklied) geweckt. Bei einem beeindruckenden Sonnenaufgang starten wir mit den Kanus zur ersten Tagesausfahrt in den Regenwald. Eine ungewohnte Luftfeuchtigkeit empfängt uns als der Tag erwachte.

Die ersten Totenkopfäffchen sprangen in den Bäumen herum und suchten sich die besten Früchte und Kleintiere. Ein Riesenani mit seinem Abendesse und ein Kuhreiher wurden hochgescheucht, obwohl wir ganz leise durch die Wälder fuhren. Der Tagesplan wurde am Abend durch Mo auf einer Tafel bekannt gegeben.

Nach dem Mittagessen und einer ausgiebigen Siesta verabschiedete uns der Kapitän zur Nachmittagsausfahrt. Wir hören ein lautes Gefauche, nachdem wir außer Sichtweite der Dorinha waren. Hoatzine, die wie Vögel aus einer anderen Zeit aussehen, machen auf sich aufmerksam. Langsam ruderten wir abseits der großen Arme des Amazonas mitten durch das Dickicht des Urwaldes. Im Baumwipfel sitzt entspannt ein Dreizehenfaultier und bewegte sich wenig und das in Zeitlupe. Beobachtete es uns sogar, oder war es einfach nur „FAUL“?

Kinder winken uns fröhlich zu. Schwimmen können sie sicher bereits als Baby, denn Geländer an den Wohnbooten hätten beim Rumtollen nur gestört. Bestimmt war schon Schulschluss und sie genossen das angenehme Wasser. Mit den Fotoapparaten im Anschlag hielten wir nach weiteren Vögeln, Affen oder andere Tiere Ausschau.

Wer Lust hatte, konnte nach dem leckeren Abendessen mit Samuel eine Nachtausfahrt zu Mohrenkaimane machen. Er wusste genau, wo man die Tiere fand und wie man sie in die Hand nimmt. Auch wenn es Babys sind, möchte keiner seine Finger in deren Maul stecken.

Bei einem kalten Getränk lassen wir den schönen Tag ausklingen. Es war einfach draußen zu schön, um einfach in die Koje zu gehen. In einem großen Thermobehälter standen kühle Getränke bereit.

Die Nacht, die hier „schwärzer wie schwarz“ also Dunkelschwarz war legte sich um uns.

Im Dickicht des Regenwaldes

Nach einer warmen Nacht starteten wir in Regenausrüstung mit den Kanus. Es regnete in Strömen. Für Mo war es egal, ob es regnete oder nicht, er will uns seine Heimat zeigen, wie sie ist, und da gehört auch der häufige Regen dazu. Ein schmaler Kanal, fast wie ein Tunnel, verschluckte förmlich unsere Boote und führte uns an vielen Vögeln und bunten Libellenarten vorbei zu einem See. Dort angekommen landeten wir zu einer Rast, bevor es wieder mit Muskelkraft zurück ging.

Nach dem Mittagessen starten wir mit dem Außenborder zu einer „Erholungstour“ in die nähere Umgebung der Dorinha. Schlangen standen noch auf dem Plan, aber erst durch den beherzten Einsatz eines Crewmitglieds bekamen wir eine Boa Constrictor im Dickicht des Waldes zu Gesicht. Schon ein mulmiges Gefühl, das Tier so dicht zu bestaunen. Auf der Rücktour zum Schiff halfen wir einem Vater-Sohn-Gespann mit Benzin aus, so dass sie ohne Stress den Heimweg fortsetzen konnten.

Wolken, Wasser, Natur und gespenstische Ruhe empfingen uns bei einem lichtumspielten Abendhimmel. Man konnte förmlich zusehen und hören, wie die Nacht hereinbrach und sich alles um uns zur Ruhe legte. In den folgenden Tagen fuhren wir weitere schöne Orte des Amazonas an und hielten Ausschau nach Vögeln und anderen Tieren. Grüne Leguane beobachteten uns ständig. Ohne Vorwarnung ließen sie sich oft einfach vom Baum ins Wasser fallen.

Alle Tiere aufzuzählen und zu zeigen würde diesen Blog sprengen, denn bisher hatten wir bis zu 70 verschiedene Arten gezählt. Hier eine kleine Auswahl schöner Exemplare von Bewohnern des Regenwaldes. Großschnabelseeschwalben, Schwarzkehlspecht, Kolibri, Tüpfelbrustspecht, Langschnabelbaumsteiger, Mangrovenreiher, Fadenpipra, und einen kleinen Schwarm Gelbkopfstärlinge.

Wir besuchen die Stadt Anamã

Mit unseren grünen Kanus legen wir an einem Steg an. Die Stadt liegt etwa 129 km von Manaus entfernt und ist größtenteils auf Pfählen aufgebaut, eine Stadt umgeben von Wasser, aber es gibt eine Insel, auf der es auch Straßen gibt. Wir werden bemerkt und schauen beim Reparieren von Fischernetzen zu. Es ist Sonntag und wie bei uns besucht man Verwandte und Bekannte zu Fuß, mit dem Motorrad oder mit dem kleinen Booten.

Anschließend ging es tief in den Urwald zu weiteren Tierbeobachtungen. Es raschelte hoch oben. Wir sehen einen Tukan, das Symbol für den Regenwald. Im mystischen Abendlicht entdecken wir Flussdelphine. Neben vielen Vögeln gibt es auch noch gefährliche Fische, die Piranhas.

An diesem Tag teilte sich die Gruppe in Fischer und Fotografen. Nun gab es zusätzlich über 100 Piranhas zu Abendessen! Mit „Adleraugen“ erspähen unsere Guides die seltensten Vögel, eine Totenkopfmamma mit ihrem Jungen und eine gruslige Spinne. Es ist keine Vogelspinne, sondern eine Nosferatu-Spinne. Die Fische wurden gesäubert, gebraten und ergänzten das Abendessen. Nicht jeder wollte kosten, für mich war es ein interessanter Geschmack, leider viele Gräten und wenig Fleisch.

Das Schiff drehte um und es ging zurück nach Manaus, wo sich der Rio Negro und der Rio Solimões vereinigten. Das ist ein besonderes Naturphänomen. Die unterschiedlich gefärbten Gewässer, der schwarze Rio Negro und der hellbraune Rio Solimões fließen aufgrund verschiedener Temperaturen, Fließgeschwindigkeiten und chemischer Zusammensetzungen über mehrere Kilometer nebeneinanderher bevor sie sich langsam vermischen und den Amazonas bilden.

Wir entdecken den Regenwald um den Rio Negro

Wenn man von Manaus auf dem Rio Negro weiterfahren würde, erreicht man mit dem Schiff nach 6.500 km die peruanischen Anden, den Ursprung des Amazonas. Nach Nebel in der Frühe schleichen wir durch den Regenwald und erblicken einen Riesentagschläfer, der sich an die Umgebung angepasst hat. Ab Mittag bleiben wir heute auf der Dorinha und beobachteten vom Oberdeck aus die Tierwelt.

Von der großen Artenvielfalt haben wir nur ein Bruchteil gesehen. Im Amazonasgebiet gibt es über 2,5 Millionen verschiedene Tierarten. Dazu gehören Insekten, Vögel, Säugetiere, Reptilien und Fische. Woher kommt eigentlich das warme Wasser auf dem Schiff? Auf dem Oberdeck ist ein unscheinbarer großer Behälter, in dem die Sonnen Wasser aus dem Amazonas für uns zum Duschen aufwärmt!

Die fantastischen Sonnenaufgänge entschädigten uns oft für das tägliche frühe Aufstehen.

Anschauen, Genießen und seltene Tiere entdecken

Belohnt wird man immer mit wunderschönen Fotos, die ich im Detail erst zuhause bestaunt habe. So sahen wir einen putzigen farbenfrohen Pipra bei seinem Balztanz. Abseits wartete ein unscheinbares Weibchen. Hoch ober ruhten sich Gelbbrustaras aus. Bald hätten wir sie übersehen, denn meistens machen sie Lärm, dass man sie eher hört als sieht und eine Mauereidechse tarnte sich auf einem Baumstamm so gut, so dass wir sie nur mit Mühe erkennen konnten.

Ohne die Kapuziner- und Totenkopfäffchen würde etwas im Amazonas fehlen. Die scheuen Brüllaffen haben wir nur gehört. Früh morgens, geweckt durch Musik mit Paparazzi, fuhren wir zu einem ursprünglichen Hotel, die Mauern waren nur noch zu erahnen. Wir wurden schon von vielen zutraulichen Äffchen hungernd erwartet. Im Rudel wird sehr auf die Rangordnung geachtet, aber wir hatten für alle genug zum Naschen dabei.

Schwimmen mit Amazonasdelphinen

Anschließend steuern wir auf eine Badebucht zu und konnten gemeinsam mit den Amazonasdelphinen im Amazonas schwimmen. Es war ein unbeschreibliches Gefühl den Delphinen so nahe sein zu dürfen.

Sie schwammen ohne Scheu um uns herum, stupsten uns sogar unter Wasser an und ließen sich leicht berühren. Die Stirnwölbung (Melone), die als eine Art Echoortung zur Orientierung dient, ist sehr empfindlich. Ich spürte das Vertrauen der Tiere zu uns.

Begegnung mit den Indigenen

Um noch mehr über die Einheimischen zu erfahren, besuchen wir die indigene Gemeinschaft, die TUYUKA (Sohn des Steinschlages). Der Häuptling empfing uns, und nachdem wir einiges zur Geschichte der Indigenen Völker erfahren hatten, wurden uns überlieferte Tänze vorgeführt. Zu dieser Gemeinschaft zählten die ethnischen Gruppen der Tuyulka, Bara, Tukano, Tarianer und Kubec.

Rückkehr nach Manaus

Uns gehen die vielen Eindrücke der letzten Tage durch den Kopf. Keine Sekunde war es langweilig und wir sind der kleinen Dorinha Familie und dem Amazonas emotional sehr nahegekommen. Nach einer unvergesslichen Zeit fahren wir zurück nach Manaus. Gemeinsam saßen wir auf dem Oberdeck und der Kapitän bereitete leckeres Fleisch auf den Grill zu.

An die unbeschreiblich geschmackliche Vielfalt des täglichen Essens werden wir immer zurückdenken. Mo mit seiner Mannschaft haben uns sicher durch das Dickicht des Regenwaldes, weit ab von den normalen Wasserstraßen, gebracht. Die Guides hatten ein Gespür, wo sich Tiere im Urwald aufhalten. Oft hatte ich erst beim zweiten oder dritten Hinschauen auch die Tiere gesehen.

Als die Dunkelheit weicht und Manaus auftaucht, liegt der Amazonas mit seinen vielen Tieren und der prächtigen Pflanzenwelt hinter uns. Irgendetwas wird uns in der nächsten Zeit fehlen. Die Leichtigkeit der Menschen, die Klänge der Natur und die Ruhe, wenn die Nacht einsetzt. Ich werde mich an die leisen, ehrlichen Momenten, die diese Reise ausmachte, erinnern

Nach dieser einmalig erlebnisreichen Zeit tauchen wir wieder in eine andere Zivilisation ein, aber ein Teil von uns wird im Amazonas bleiben. Eine Expedition, die weit über eine gewöhnliche Reise hinausging. Wir landen wieder im Industriehafen, verlassen die uns liebgewordene Dorinha und verabschieden uns bei Mo und der Crow. Wir haben uns sehr wohl gefühlt und sagen mit einem tränenden Auge: „AUF WIEDERSEHEN und alles Gute für jeden Einzelnen“.

Noch am selben Tag fliegen wir über Sao Paolo nach Rio de Janeiro, übernachten in einem Hotel und können uns langsam von diesem Kontinent verabschieden.

Es ist der 8. Juni, und wir sind in Rio de Janeiro

Das Hotel liegt direkt am Strand und schon in der Frühe ist dort ein reges Treiben der Jugend zu sehen. Die Stadt erwacht langsam. Nach dem Frühstück fahren wir vorbei an der Copacabana und vielen Joggern zur Seilbahn, die uns auf den Zuckerhut bringt.

Nach anfänglichem Nebel öffnete sich dort oben eine atemberaubende Aussicht in die Umgebung, aber das ist eine andere Reise… Wir sagen von hier oben aus „Auf Wiedersehen“ Brasilien. Krauskopf-Blauraben und die putzigen Weißbüscheläffchen, die letzten Tiere, die wir hier sehen, verabschieden sich von uns.

Nach einem gemeinsamen brasilianischen Essen im Mocellin Churrascaria, es gibt typische verschiedenste Fleisch- und Fischgerichte und einheimische Getränke, verlassen wir mit dem Flugzeug Brasilien, und kommen ohne Verspätung nach etwa 15 Flugstunden in Hamburg an.

Möchten auch Sie den Amazonas auf einer authentischen Expeditionskreuzfahrt erleben? Das Team von Eisexpeditionen.de berät Sie gerne zu Expeditionen in den brasilianischen Regenwald und anderen außergewöhnlichen Naturreisen weltweit. Entdecken Sie die faszinierende Tier- und Pflanzenwelt des Amazonas, begegnen Sie indigenen Gemeinschaften und erleben Sie die unberührte Wildnis hautnah.

Ihr Team von Eisexpeditionen, Ihr Spezialist, wenn es um Expeditionskreuzfahrten geht!
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