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Expedition Nordostpassage

Die majestätischen Gletscher durchziehen den ganzen Horizont. Es ist eine Welt voller Stille, die Sie vom Bord des Expeditionsschiffes aus genießen. Selbst das Brummen der Motoren und das gelegentliche Murmeln der wenigen anderen Passagiere verschwinden an diesem Ort fernab jeder Zivilisation und Sie fühlen sich eins mit der Natur. Noch sind Sie voller Ehrfurcht, denn vor wenigen Stunden hatten die Expeditionsführer auf eine große Gruppe von Belugawalen hingewiesen, die sich durch das Meer in einiger Entfernung des Schiffes bewegten. Der Anblick war atemberaubend. Nun blicken Sie auf die riesigen Gletscher der ewigen Eisinseln der Arktis, als wieder ein Ruf über das Schiff ertönt und die Stille unterbricht. Eisbär! Der Guide zeigt in die Richtung. Sie heben Ihr Fernglas und da ist er – groß, majestätisch, der Herrscher der polaren Region. Was für ein Tag – Wale, Gletscher und der Eisbär.

Das ist die Nordostpassage.

Allgemein

Die Nordostpassage wird auch als Nördlicher Seeweg bezeichnet. Sie stellt den Seeweg durch die Arktis entlang der nördlichen Küste der eurasischen Landmasse dar – einem Gebiet, das überwiegend vor der Küste Sibiriens liegt und damit zu Russland gehört. Für Liebhaber der Arktis, der Gletscher und einer einzigartigen Natur ist die Nordostpassage ein großes Abenteuer und ein unvergessliches Erlebnis. Warum? Das erklären wir in diesem Beitrag.

Die Lage der Nordostpassage

Wo liegt die Nordostpassage? Folgen wir ihr von Westen nach Osten: Sie führt uns durch die Barentssee, die Karasee, die Ostsibirische See und die Tschuktschensee und schließt den Nördlichen Seeweg ein. Der Nördliche Seeweg ist ein Teil der Nordostpassage; er ist im russischen Recht definiert. Da er die Barentssee nicht einschließt, erreicht er daher nicht den Atlantischen Ozean. Letztlich werden aber beide Begriffe heute synonym verwendet.

Der Teil der Nordostpassage zwischen der Kara- und der Beringstraße bleibt die meiste Zeit des Jahres über eisig und ist daher für Schiffe am schwierigsten zu passieren. Zuerst jedoch baute die Sowjetunion und dann Russland einen schiffbaren Kanal von etwa 3.500 Meilen (5.600 km) Länge auf und unterhielt ihn – die Entfernung kann erheblich variieren, je nach Route, die durch diesen schwierigsten Teil der Passage führt. Ihr Name dafür, der Nördliche Seeweg, ist zunehmend in Gebrauch gekommen. Kein Weg durch die Nordostpassage ist damit der gleiche – und damit ist jede Durchfahrt durch die Nordostpassage ein neues, einzigartiges Abenteuer mit atemberaubenden Begegnungen.

Die Geschichte der Nordostpassage

Die Geschichte der Erkundung der Nordostpassage ist durchaus spannend. Nach der Entdeckung des amerikanischen Kontinents wuchs der Traum, eine direkte Seeroute entlang Europa zwischen Atlantik und Pazifik zu finden. Zudem war anfangs nicht klar, ob Asien und Amerika denn wirklich voneinander getrennt waren. Vielleicht sind sie hoch im Norden doch miteinander verbunden? Das war im 16. Jahrhundert unserer Geschichte ein durchaus für viele Menschen realistisches Szenario, zumal Alaska und Russland gerade einmal 4km trennen.

Natürlich stand hier im 16. Jahrhundert, als die Suche nach dem Nördlichen Seeweg begann, weniger der Traum von Ruhm und Ehre der jeweiligen Entdecker im Vordergrund, nein: Es ging um Handel, es ging um Macht – wer die Route entdecken würde, könnte im weltweiten Expansionsstreben, bei dem die Spanier, Portugiesen und Engländer den Ton angaben, mitspielen. Zunächst versuchten verschiedene Kaufleute die Route zu finden, wobei insbesondere die Reisen von Oliver Brunel (um 1560 und erneut 1580) und dem niederländischen Seefahrer Willem Barents (in den 1590er Jahren) zu bemerken sind. Es waren dann aber vor allem russische Seefahrer im Auftrag des Zaren, die versuchten die Nordostpassage zu finden. Das gelang ihnen zwar nicht, aber ihre Berichte bestätigen aus Sicht der damaligen Zeit, dass es eine solche Passage geben musste. Interessant: Im Jahre 1648 segelte der außerhalb Russlands wenig bekannte Entdecker Dezhnyov südwärts durch die Beringstraße, aber sein Bericht darüber wurde erst 90 Jahre später (!) veröffentlicht.

Dann kann die Zeit eines weltberühmten Zaren: Peter I. der Große hatte den Traum, das russische Reich zu Weltruhm zu führen. Dazu gehörte aus seiner Sicht auch die Entdeckung der Nordostpassage und so gab er dem dänischen Seefahrer Vitus Bering den Auftrag, sie zu entdecken. Der Name dürfte jedem aufmerksamen Leser und Fan von Eisexpeditionen bekannt vorkommen, denn in der Tat ist nach ihm bis heute die berühmte Beringstraße benannt. Er durchsegelte eben jene nach Norden im Jahr 1728 und stellte endgültig zur Freude der damaligen Wissenschaft fest, dass Asien und Amerika zwei getrennte Kontinente waren. Es gelang ihm allerdings nicht, den Nördlichen Seeweg zu finden. Das schaffte auch der britische Marinekapitän James Cook nicht, er sah aber immerhin beide Seiten der Meerenge im späten 18. Jahrhundert und konnte damit die Trennung der beiden Kontinente abschließend sicher nachweisen. Viele Versuche folgten, doch erst in der zweiten Hälfte des 19 Jahrhunderts war es dann soweit: Dem schwedischen Entdecker Baron Adolf Erik Nordenskiöld gelang es 1878-1879 den Seeweg durch die Nordostpassage zu finden. Auch Roald Amundsen wollte nach seiner berühmten Südpolexpedition die Nordostpassage auf der Maud-Expedition durchqueren, doch das misslang (1918-1920).

Stattdessen begann die Zeit der Sowjetunion, den Nördlichen Seeweg zu eigenen Vorteilen zu nutzen, sowohl zum Handel, vor allem aber auch aus militärischen Gründen. 1934 durchquerte ein sowjetischer Eisbrecher die Route. Die Nordostpassage wurde dann im 2. Weltkrieg von den Amerikanern genutzt, um nordsibirische Häfen mit Vorräten zu versorgen. Damals waren die USA und die Sowjetunion Verbündete im Kampf gegen Deutschland. Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Nordostpassage dann deutlich intensiver genutzt, was vor allem auf bessere Navigationsgeräte wie stärkere Eisbrecher zurückzuführen ist.

Mit dem Fall der Sowjetunion begann ab 1991 die Nutzung der Nordostpassage durch ausländische Schiffe und damit auch zu touristischen Zwecken. Die Russen konnten durch bessere Eisbrecher und den Ausbau der Infrastruktur der anliegenden Häfen die Nutzung der Nordostpassage optimieren. Zusätzlich kamen längere eisfreie Perioden hinzu, so dass die Nordostpassage sich sowohl für den Handel wie auch für den Tourismus einer größeren Beliebtheit erfreute. Es bleibt jedoch weiter eine Besonderheit, dass Passagierschiffe die herausfordernde Nordostpassage ganz durchfahren. Ab Juni / Juli beginnen die wenigen Monate, in denen die Nordostpassage durchfahren werden kann.

Highlights der Nordostpassage

Wie Sie dieser Geschichte entnehmen können, ist die Nordostpassage auch heute noch einer der mysteriösesten Routen der weltweiten Seefahrt, und nur wenige Schiffe haben sie jemals durchquert. Es ist eine Region der Arktis, die von Menschenhand kaum berührt wird – und daher ist es auch kein Wunder: Die Nordostpassage ist eine der spannendsten Seerouten der Welt für Expeditionsfreunde, mit einer faszinierenden unberührten Natur. Schauen wir uns einige der Highlights an.

Das Meereis bedeckt die Region den größten Teil des Jahres und Menschen verirren sich nur selten hierher. Die Region ist damit ein Zufluchtsort für viele arktische Tiere, und über allem thront der Eisbär, der König der Arktis. Insbesondere in den Reservaten der Wrangelinsel und dem Franz-Josef-Land können wir auf Expeditionsseereisen fast immer Eisbären beobachten, denn hier können die Tiere sich ungestört vom Menschen ausbreiten.

Wichtig bei der nachfolgenden Darstellung: Jede Route durch die Nordostpassage kann, je nach Zeit, wann sie befahren ist, je nach Reederei, mit der Sie reisen, unterschiedlich sein. Lassen Sie sich dazu von Eisexpeditionen.de beraten. Aber einiges werden Sie immer sehen: Majestätische Gletscher, unberührte Natur und eine faszinierende Tierwelt – mit großen Chancen, Eisbären, Walrosse oder Wale zu sehen.

Wrangelinsel

Die Wrangelinsel haben wir bereits in einigen Blogbeiträgen thematisiert. Diese russische Insel im Arktischen Ozean wurde 2004 aufgrund ihrer besonderen Landschaft von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Die Krasin-Bucht ist einer von mehreren Landepunkten zur Erkundung der Wrangel-Insel, auch, weil es hier ein großes Naturreservat gibt. Das Bemerkenswerteste, was man von der Krasin-Bucht aus sehen kann, sind die Überreste der alten Bewohner von Wrangel Island, einem 3.400 Jahre alten Paläo-Eskimo-Camp. Es ist eine Insel, auf der besonders viele seltene Tierarten zu finden sind, darunter natürlich Walrösser, Moschusochsen und nicht selten Eisbären.

Franz-Josef-Land

Einen besonderen Leckerbissen auf dem Weg durch die Nordostpassage stellt das Franz-Josef Land dar. Es begeistert uns von Eisexpeditionen.de ganz besonders. Auf den Inseln des Franz-Josef-Landes finden wir die nördlichsten Stellen Europas, genauer nämlich das Kap Fligely auf der sogenannten Rudolf-Insel (81° 51′ N Breite). Von dort aus sind es nur noch etwa 900km bis zum Nordpol. Die Inseln sind sehr zerteilt durch Fjorde und Buchten, überwiegend sind die Inseln natürlich mit Eis bedeckt. Insgesamt begrenzen die Inseln die Barentssee im Norden. Sie haben vulkanischen Ursprung und ihre Zahl ist umstritten – sie schwankt je nach Quelle zwischen 180 bis 196, wobei fünf neue Inseln erst vor kurzem entdeckt worden sind. Die zusammengerechnete Landfläche entspricht mit etwa 16.000 Quadratkilometern der Fläche des deutschen Bundeslandes Thüringen. Die größten Inseln sind: Das Prinz-Georg-Land (rund 2800 Quadratkilometer), das Wilczek-Land (mit knapp 2.200 Quadratkilometern) und die Graham-Bell-Insel (mehr als 1.500 Quadratkilometer).

Viele Eiskuppen bedecken die Inseln und die majestätischen Gletscher sowie die langgezogenen Fjorde an den Küsten der Inseln begeistern viele Expeditionskreuzfahrer. In Kontrast dazu stehen aber auch flache Küstenebenen und hier können wir auf Seen und Flüsse blicken, die wir in dieser arktischen Welt so nicht erwartet hätten. Nun mag die Fauna auf den ersten Blick mit ihren seltenen Moos- und Flechtenarten nicht besonders üppig erscheinen und doch ist das Franz-Josef-Land voll von einzigartigen Leben der Arktis.

Da wären zunächst und vor allem die Eisbären, diese fantastischen Tiere, die hier sehr häufig zu erblicken sind. Zu den Eisbären haben wir bereits einen spannenden Blog-Artikel geschrieben, den Sie hier auf www.eisexpeditionen.de finden. Trotzdem noch einige wichtige Eckpunkte zum König der Arktis: Eisbärenmännchen werden bis zu 600kg schwer, die Weibchen wiegen zwischen 200 bis 350kg. Das Franz-Josef-Land ist mit seinen Inselgruppen eine perfekte Heimat für Eisbären: Auf der Suche nach Nahrung durchziehen Eisbären große Weiten und zwischen den Inseln können sie ohne Gefahren hin- und her wechseln, jedenfalls die ausgewachsenen Tiere. Denn sie können bis zu 600km weit schwimmen.

Eisbären sind Jäger – sie brauchen täglich bis zu 2kg Fett und fressen sich große Reserven für den polaren Winter an. Das Franz-Josef-Land mit seinen Inseln bietet dafür ein fantastisches Jagdgebiet, denn das ist die Magie der Arktis: Kühl und fast ganz bedeckt von Eis, ist sie doch voller Leben – und genau das zieht auch den Eisbären hierher.

Doch damit natürlich nicht genug: Polarfüchse durchstreifen die Tundra, ebenfalls auf der Suche nach Beute – insbesondere Vögel, dazu sogleich – oder nach Aas. Wußten Sie, dass Polarfüchse dabei besonders häufig, wenn natürlich im ehrfürchtigen Abstand, Eisbären folgen? Denn diese lassen natürlich viel Aas zurück und so mancher Polarfuchs muss damit nicht selbst für seine Beute sorgen – sein „Kumpel“; der Eisbär, erledigt das für ihn. Er muss nur vorsichtig sein, denn der Polarfuchs will natürlich nicht selbst auf dem Speiseplan der Eisbären landen.

Vogelfreunde kommen ebenso auf ihre Kosten: In den warmen Sommermonaten, in denen die eisfreien Gewässer befahren werden können, werden die Kreuzfahrer an den Klippen hunderte, wenn nicht tausende von Vögeln unterschiedlichster Arten sehen, die dort brüten und ihre Jungtiere aufziehen. Dazu gehören beispielsweise Gryllteisten, Eissturmvögel und Dreizehnmöwen. Auf ihre Nester ist insbesondere der Polarfuchs bei seiner Jagd ausgerichtet. Die größte Population an Vögeln bilden übrigens die Krabbentaucher mit mehreren hunderttausend Brutpaaren.

Aber keine Sorge: Sollte die Route nicht nach Franz-Josef-Land durch die Nordostpassage führen, werden Sie mit den Küsten Sibiriens und anderen arktischen Inseln entschädigt, die nicht nur wunderschöne Gletscher bieten, sondern eben auch jene Tiere, die wir hier beschrieben haben. Denn das ist die faszinierende Eigenart der Nordostpassage: Sie führt uns an Küsten entlang, die nie ein Mensch betreten hat, in denen die Natur ungestört blieb und die arktische Faszination bis heute voll erhalten blieb.

Weitere Highlights der Nordostpassage

In der Nordostpassage werden wir auf weitere arktische Highlights stoßen. Das Dreigestirn der arktischen Möwen – Elfenbein-, Sabine- und die schwer fassbare Ross-Möwe – brüten alle an den Ufern der Nordostpassage, und es gibt gute Gelegenheiten, alle drei zu sehen. Denn die Küsten Sibiriens sind mit ihrer unberührten Natur ein Highlight entlang der Nordostpassage auf dem Seeweg zum Pazifik.

Ganz besonders häufig werden den Arktisreisenden auch Walen begegnen, und Expeditionsguides werden die Reisenden darauf hinweisen, wenn Buckel-, Beluga- und Narwale zu sehen sind – oft in größeren Gruppen bzw. Herden. Ein besonderes Naturschauspiel.

Naturfreunde werden besonders begeistert sein vom Sewernaja Semlja.Dabei handelt es sich um eine große russische Inselgruppe im Nordpolarmeer, die zur Region Krasnojarsk gehört. Vier große Inseln bilden, gemeinsam mit einigen kleineren, den Archipel. Hier werden Sie auf unberührte Natur stoßen, die nur sehr wenige Menschen jemals erblickt haben. Der Archipel ist perfekt um sensationelle Aufnahmen von Gletschern für das Fotoalbum zu schießen. Die Chance, auf umherstreifende Eisbären zu treffen, ist ebenso groß. Die Inselgruppe ist eine der letzten großen Inselgruppen, die die Menschheit auf der Erde entdeckt hat. Kaum ein Mensch war je hier und die Natur ist ungestört. Arktis-Abenteuer pur.

Ebenfalls in der Nordostpassage finden sich die Neu-Sibirischen Inseln. Sie sind ein Archipel im äußersten Norden Russlands, nördlich der ostsibirischen Küste zwischen der Laptewsee und der Ostsibirischen See nördlich der Republik Sacha (Jakutien). Auch sie sind von Menschenhand unberührt und bieten arktische Wunder. Eine Region, die das letzte große Abenteuer der Menschheit bietet, kaum erforscht ist und voller unberührter arktischer Natur, die darauf wartet, erkundet zu werden.

Natürlich sind damit die Entdeckungsmöglichkeiten noch nicht beendet. Auf den mythischen Gewässern der Tschuktschen-, Ostsibirischen-, Laptew-, Kara- und Barentssee zu reisen, ist wirklich eine geografische Odyssee. Gletscher, Wale, Begegnungen, die sie nie vergessen werden in einer Welt fernab der Zivilisation.

Blicken wir auf die Barentssee: Sie ist ein Randmeer des Arktischen Ozeans, das vor den nördlichen Küsten Norwegens und Russlands liegt und zwischen norwegischen und russischen Hoheitsgewässern aufgeteilt ist. Im Mittelalter war sie bei den Russen als Murmansee („Norwegisches Meer“) bekannt. Heute ist der Name des Meeres nach dem historischen holländischen Seefahrer Willem Barents benannt. Hier werden Sie wahrscheinlich nicht nur Walen begegnen, sondern immer wieder auch atemberaubenden Gletschern.

Am Ende der Nordostpassage geht es schließlich in die Beringstraße. Für Arktisfreunde ist sie ein echtes Highlight! Es ist leicht, beim Anblick eines Erdglobus von der schmalen Kluft zwischen Nordamerika und Sibirien gefesselt zu werden. An ihrer schmalsten Stelle ist die Beringstraße nur 85 km lang und lädt Entdecker ein, ihre eisigen Gewässer zu durchqueren. Hier am Ende der Nordostpassage (oder am Beginn, vom Pazifik aus) kann man bei klaren Tagen von einem Kontinent zum anderen schauen, und die schmale Beringstraße wirkt wie ein kleines Gewässer zwischen zwei riesigen Landmassen. Dazu passt es auch, dass die Beringstraße an der tiefsten Stelle nur 49m tief ist. Aber die Beringstraße ist gefährlicher, als sie wirkt. Die Strömung kann durch die geringe Breite und Tiefe der Beringstraße tückisch sein. Befahren werden kann sie nur in der eisfreien Zeit, vom Juli bis September. Übrigens plant Russland derzeit sehr ehrgeizig, eine direkte Überfahrt per Bahn von Asien nach Alaska zu ermöglichen – wenn denn eine Einigung mit der USA erzielt werden kann. Bis dahin bleibt aber die Beringstraße ein einzigartiges Erlebnis und nur wenige Menschen werden sie in ihrem Leben direkt befahren.

Wohin der Weg Sie auch führt in der Nordostpassage – Sie werden Arktis pur erleben, mit Begegnungen, die Sie ein Leben lang nicht vergessen werden. Es ist ein Ort am Ende der Welt, eine ganz besondere Reise für alle Freunde der polaren Regionen. Lassen Sie sich von uns für die perfekte Reise beraten – Eisexpeditionen.de freut sich auf Sie.Ihr Team von Eisexpeditionen, Ihr Spezialist, wenn es um Expeditionskreuzfahrten geht!